Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie für Kinder und Jugendliche

Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder eine glückliche, gesunde und unbeschwerte Kindheit haben.

Wenn Kinder unglücklich oder ängstlich wirken, Schwierigkeiten beim Essen und Schlafen haben, unvorhergesehene Erfahrungen machen, Schule und Kindergarten Alarm schlagen oder es häufig zu Streit und Konflikten kommt, kann es hilfreich sein sich Unterstützung von außen zu suchen.

In der Verhaltenstherapie suchen wir gemeinsam nach Ursachen und Lösungen. Kinder und Jugendliche bringen unglaublich viele Ressourcen mit, die wir gemeinsam (wieder) entdecken.

Kinder und Jugendliche wünschen sich Bezugspersonen, die ihnen vertrauen, sie verstehen, trösten oder auch manchmal einfach in Ruhe lassen.

In der Verhaltenstherapie bekommen Kinder und Jugendliche Raum, Zeit und Vertrauen um ihre Ängste und Sorgen loszuwerden. Wir entwickeln gemeinsam Strategien, um sich den Herausforderungen zu stellen und ein selbstbewusstes und zufriedenes Leben zu führen.

Die Kindheit und Jugend bietet viele Herausforderungen.

Diese sollten sie nicht alleine bewältigen müssen.

Eltern, Erzieher*innen und Lehrer*innen können in die Therapie einbezogen werden.

Meine besonderen Schwerpunkte sind:

  • Diagnostik und Therapie von Klein- und Kindergartenkindern mit Schwierigkeiten in der Emotionsregulation
  • Enge Zusammenarbeit mit allen Bezugspersonen des Kindes
  • Durchführung von Intelligenz- und Teilleistungstests
  • Durchführung von Autismus-Diagnostik
  • Einzeltherapie für Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeitsstörung, Posttraumatischer Belastungsstörung, Ängsten jeglicher Art, Depression, Zwangserkrankung, Tic-Störung oder anderen psychischen Erkrankungen
  • Schematherapeutischer Ansatz
  • Traumatherapie (EMDR, TfKVT)
  • Entspannungsverfahren/Hypnose
  • Exposition mit Reaktionsmanagement
  • Gruppentherapeutische Angebote für Kindergarten- und Schulkinder
  • Elterntraining zum Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten; Einschlafschwierigkeiten und Ängsten

Schematherapeutische Elemente

Ergänzend zur Verhaltenstherapie arbeite ich bei Bedarf mit schematherapeutischen Methoden. Dabei werden wiederkehrende Gefühle, Verhaltensweisen und die dahinterliegenden Bedürfnisse kindgerecht und anschaulich betrachtet.

Mit Hilfe von Fingerpuppen können unterschiedliche innere Seiten dargestellt werden, zum Beispiel ein ängstlicher, wütender, impulsiver oder zurückgezogener Anteil. In einem sogenannten Modus-Interview können die Kinder in die Rolle der jeweiligen Puppe schlüpfen und aus deren Sicht von Erlebnissen, Gefühlen und Bedürfnissen berichten. Das erleichtert es vielen Kindern, auch über schwierige Situationen zu sprechen.

Gemeinsam wird anschließend der „Clever-Modus“ gestärkt: eine hilfreiche innere Seite, die Gefühle wahrnehmen, Bedürfnisse ausdrücken und gute Lösungen für schwierige Situationen finden kann. So lernen Kinder, ihre inneren Reaktionen besser zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.